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Kurzbiografie

Sindy Tscherrig wurde 1985 in Zürich geboren. Von 2008 bis 2012 studierte sie Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Während des Studiums erhielt sie zweimal den Studienpreis für Bewegungstheater des Migros Kulturprozents. Ihre Diplomarbeit „Gefriergetrocknet“ wurde mit dem Folkwang-Preis 2012 und später mit dem Petra-Meurer-Preis 2014 ausgezeichnet. Im Juni 2013 bekam sie von der Familie Flöz ein Stipendium für deren Sommerakademie im Maskenspiel.

Seit ihrem Abschluss arbeitet sie als freiberufliche Schauspielerin und spielte bisher unter anderem am Schauspiel Essen, Theater Hagen und Landestheater Marburg. Ihr künstlerisches Schaffen umfasst ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern vor allem in der freien Szene. So ist sie Teil der Tanztheater Performance „Der Prozess“ (KunstSalon-Theaterpreis 2018) des Künstlerinnen Duos Killer&Killer. Als Puppenspielerin wirkte sie auf der Fidena, Moers Festival 2018 und den Flurstücken Münster 2019 bei „Punch Agathe“, einer Snuff Puppets Produktion, mit. Sie gastiert beim Open-Air-Theater Titanick und verwirklicht Eigenproduktionen wie zum Beispiel das szenische Hörspiel „Große Gefühle“.

Sindy Tscherrig ist Teil des Kinder- und Jugendtheater Kollektivs TOBOSO, welches mit „SEINS.fiction“ den Jugendjurypreis und mit "Ronja Räubertochter" den Kinderjurypreis auf dem Westwind 2018 und 2022 gewann und zur Zeit vom Fonds Doppelpass und der Spitzenförderung 2019-2022 unterstützt wird.

Auszeichnungen

2022    Westwind Kinderjury-Preis für "Ronja Räubertochter"

2018    KunstSalon-Theaterpreis für „Der Prozess“
2018    Westwind Jugendjury-Preis für „SEINS.fiction“
2014    Petra-Meurer-Preis für „Gefriergetrocknet“

2013    Stipendium „Familie Flöz – Sommerakademie“

2012    Folkwang-Preis 2012 für „Gefriergetrocknet“
2010    Förderpreis Migros Kulturprozent Physical Theatre

2009    Förderpreis Migros Kulturprozent Physical Theatre

Fotocredits und Copyright: Holger Borggrefe   |   Emanuela Danielewicz   |   Christian Kasners   |   Sandra Weiergräber   |   André Symann   

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